Yamaha R7 – die Eintrittskarte in die R/World

Für Kenner der Superbike-Szene ruft die Modellbezeichnung YZF-R7 Erinnerungen an Yamahas straßentauglichen Supersportler anno 1999 hervor. Mit dem Namen enden die Gemeinsamkeiten allerdings auch schon, das Gefühl eines soliden Sporterlebnisses schafft das Modell 2021 aber allemal.

Übersicht: Yamaha R7

  •     Drehmomentstarker CP2-Motor mit 689 cm³
  •     Athletisches Design mit DNA der R-Serie
  •     Aerodynamische Verkleidung und „Zwei-Augen“-Antlitz
  •     A&S-Kupplung für bessere Kontrolle
  •     Leichter, auf Steifigkeit des Fahrwerks optimierter Rahmen
  •     Einstellbares, angelenktes Hinterradfederbein
  •     Voll einstellbare 41 mm-Upside-Down-Gabel
  •     Sportliche, integrierte Sitzposition für optimale Agilität
  •     Radial montierte vordere Bremssättel
  •     Leichte 10 Speichen-Räder
  •     Optionales Quick Shift-System für unterbrechungsfreies Hochschalten
  •     Neue Generation der Farbgestaltung
  •     Purer R-Serien-Style

Yamaha R7

Nicht nur für die Straße

Für die nötige Power sorgt ein CP2-Reihenzweizylinder. Dieser liefert 67Nm bei 73,4 PS (54 kW) und ist, wie auch das Getriebe, aus der MT-07 bekannt. Eine A&S Kupplung liefert gute Kontrolle, gegen Aufpreis ist auch ein Quick-Shift-System für unterbrechungsfreies Hochschalten erhältlich.
Die Vierkolben-Bremsanlage ist mit 298 mm Doppelscheiben vorne und 245 mm hinten mehr als ausreichend dimensioniert und lässt die 188 kg fahrfertiges Gewicht locker unter Kontrolle halten. Das Sportfahrwerk mit der voll einstellbaren Upside-Down-Gabel bietet genügend Stabilität bei kurvigen Straßen, auf der Rennstrecke würden die Grenzen der Frontpartie aber wohl bald erreicht sein.

Das sportliche Gefühl der Yamaha R7

Ohne Zögern lässt sich die Yamaha R7 in die Familie der performanteren Geschwister wie der R1 oder R6 einordnen. Vollverkleidung, einzelner LED-Scheinwerfer, schnittige Linien im Tankdesign und der mittige Ram-Air-Einlass lassen keinen Zweifel daran.
Einmal Platz genommen bietet die schlanke Form eine sportliche Sitzposition, die eine gute Kontrolle über die Fahrdynamik behalten lässt.

Kein elektronischer Firlefanz

Das einzige elektronische Assistenzsystem ist ein klassisches ABS. Die Leistung von Motor und Getriebe ist über den ganzen Drehzahlbereich gut verteilt. Somit vermisst man weder Traktionskontrolle noch verschiedene „Ride-by-wire“-Modes. Auf das Notwendigste reduziert ist auch die LCD-Anzeige - tut was sie muss, aber auch nicht mehr.

Für sportliche Newcomer

Mit der YZF-R6 zielt(e) Yamaha auf Einsteiger in die Sportklasse ab. Kompromisslos sportlicher Look trifft auf ein gutmütiges Fahrverhalten, das auch ohne viel Erfahrung ein vielseitiges Fahrerlebnis bietet. Deutlich wird dies auch dadurch, dass Yamaha eine Version für die A2 Führerscheinklasse mit 47,6 PS (35 kW) anbieten wird.

Bildquelle: Yamaha Motor Deutschland GmbHYamaha

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